Washington, DC (mit Bildergalerie)

Hi mal wieder!

Den Weg von New York nach Washington, DC legten wir mit einem Greyhound-Bus zurueck. Da wir die Fahrt schon einige Wochen im Voraus gebucht hatten, kostete sie uns nur 14 Euro pro Person. Der Bus war richtig komfortabel und hatte sogar WLAN an Bord.

In der Hauptstadt wohnten wir im Downtown Washington Hostel in einem Vierer-Zimmer. Das Hostel hatte ca. fuenf Zimmer, alle mit Mehrfachbelegung. Im Grunde war es mehr eine etwas groessere WG als ein Hostel. Es gab einen Gemeinschaftsraum mit riesigem Fernseher, Wii, Xbox und Rockstar-Utensilien, in dem abends immer was los war. Morgens machte uns immer einer aus dem Team, das auch im Hostel wohnte, Pancakes. Da das auf die Dauer etwas eintoenig wurde, assen wir dazu meistens noch Muesli. Wir hatten staendig neue Mitbewohner, darunter auch viele Deutsche. Viele Gruesse an dieser Stelle an Mimi, Christin, Theresa, Felix und Alex.

Das touristische Leben spielt sich in Washington eigentlich komplett an der National Mall ab (es sei denn, man hat noch mehr Zeit). Dort stehen die ganzen beruehmten Monumente, Museen und Gebaeude. Am ersten Abend sahen wir uns eigentlich nur das Weisse Haus an, an das man nicht ganz so nah herankommt.

Am zweiten Tag sahen wir das Museum of American Indians und das Air & Space Museum. Fast alle Museen in Washington sind kostenlos zu besichtigen. Das Highlight war eigentlich, als wir zusammen in einen interaktiven Flugsimulator stiegen, den Erk steuerte. Schnell mussten wir erkennen, dass dies nichts fuer Christin war und sie musste aussteigen. Erk flog seine Mission noch zuende, jedoch nicht ohne zwischendurch etwas gemuetlicher zu machen, denn das Geraet hatte es ganz schoen in sich. Es machte naemlich alle Flugbewegungen mit, inklusive Ueberkopfhaengen waehrend eines halben Loopings, den Erk etwas gedankenverloren einleitete, um umzudrehen.

Der dritte Tag in Washington war der Vorbereitung von Erks Master-Kolloquium gewidmet. Der Empfehlung von Russ, unserem Hostel-Manager folgend, gingen wir in die Dr. Martin Luther King, Jr. Library, in der man kostenlos Computer benutzen konnte. Leider nur 70 Minuten lang, dann musste man ca. eineinhalb Stunden Pause machen und konnte auch nur ein weiteres Mal pro Tag zurueck an den Rechner. Trotzdem schaffte Erk es, mit Roland einige technische Details zu besprechen und noch einiges vorzubereiten, auch wenn er zwischendurch mal wieder einen Knoten im Gehirn hatte. Es war auch recht schwierig, sich zwischen den anderen Leuten, die laut Kaugummi kauten, auf ihrer Maus herumkloppten, Selbstgespraeche fuehrten oder in die Geheimnisse der Computerbenutzung eingewiesen wurden, zu konzentrieren. Christin las derweil Ozean- und Tierbuecher und ging etwas shoppen (jedoch ohne etwas zu kaufen). Der tuerkise Traummantel musste leider im Geschaeft haengen bleiben.

In einem Comicbuchladen in der Union Station erweiterten wir unsere Batman-Comic-Sammlung um drei Ausgaben. Schilder an Comicbuchlaeden sind uebrigens die einzigen Gegenstaende, auf denen die Schriftart Comic Sans Serif nicht total bekloppt aussieht.

Fuer unseren vierten Tag hatten wir eine kostenlose Tour im Capitol gebucht. Das geschichtstraechtige Gebaeude wurde uns von unserem Guide Douglas hervorragend erklaert. Darin befinden sich u.a. der Senat und das Repraesentantenhaus, sowie der ehemalige Supreme Court und die ehemalige Library of Congress.

Ausserdem schauten wir uns das Museum of Natural History an, das man, denke ich, aus dem Film Nachts im Museum kennt.

Der letzte Tag hatte es dann in sich. Morgens um 10 Uhr fand per Team Viewer (aehnlich wie Skype) Erks Kolloquium zu seiner Master-Arbeit statt. Dabei sass er auf seinem Bett, wahrend Christin fuer Ruhe sorgte, sollte doch mal jemand trotz Warnung in unser Sechser-Zimmer stuermen, in das wir fuer die letzte Nacht umziehen mussten. Nicht zuletzt dank Rolands technischer Hilfe vor Ort an der Uni Bremen und Alex in Washington, der mir sein Notebook zur Verfuegung stellte, ging dann alles „sehr gut“ aus. 😉

Dementsprechend gluecklich und unendlich erleichtert setzten wir uns in den Flieger nach Las Vegas (bzw. via Los Angeles)!

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2 Responses to Washington, DC (mit Bildergalerie)

  1. Yvonne says:

    There’s a little German in everyone – find ich ja herrlich!!! Mensch, ihr seht total erholt aus. Wie schoen. Hoffe, dass eure Reise weiterhin gut verlaeuft, ihr viele Dinge kostenlos oder fuer wenig Geld erleben koennt und dass ihr weitere nette und hilfsbereite Reisebegleiter findet!

    Lasst es euch noch gut gehen und haltet uns weiter auf dem Laufenden. 🙂

    Viele Gruesse aus einem winterlich-weihnachtlichen (aber schneelosen) Bremen, Yvonne

  2. Christin Voigt says:

    Hey Yvonne, ich freue mich total, dass du so fleissig unseren Blog liest und Kommentare hinterlaesst 🙂 Uns geht es wirklich gut und wir geniessen alles sehr. Kannst du mir per Mail mal deine Adresse zusenden und Carolines auch? Dann kann ich euch auch mal ein, zwei, drei…. Karten schicken.
    Ganz liebe Gruesse aus Californien!
    Christin

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