Langkawi, Malaysia (mit Bildergalerie)

Hallo mal wieder! ๐Ÿ™‚

Hier unser Bericht von unserem Aufenthalt auf der malaysischen Insel Langkawi.

Von Tanah Rata in den Cameron Highlands stiegen wir in einen Bus nach Butterworth, wo wir in einen anderen Bus nach Kuala Perlis umstiegen. Fuer Christin waren es nicht so entspannte Busfahrten, da sie bei der ersten Busfahrt schon dringend aufs Klo musste und bei der zweiten so unglaublich dringend, dass sie sich fast in die Hose gemacht heatte. Wirklich! Zum Glueck machte der Bus nach zwei Stunden einen kurzen Stopp, sodass sie schnell auf die Toilette rennen konnte. ๐Ÿ™‚

Am Anleger von Kuala Perlis nahmen wir dann die Faehre nach Langkawi. Als wir schliesslich auf Langkawi ankamen hatten wir schon eine zehnstuendige Reise hinter uns.

In Pantai Cenang checkten wir in das Gecko Guestouse ein. Fuer nur 9 Euro hatten wir ein geraeumiges Doppelzimmer ohne Klimaanlage und ohne eigenes Badezimmer. Ansonsten gab es noch eine grosse Terrasse mit einer Bar und ganz vielen Katzen.

Wir erkundeten sofort unsere naehere Umgebung und entdeckten u.a. ein italienisches Restaurant, wo wir endlich mal wieder etwas anderes als Reis und Curry essen konnten: PIZZA! Besonders Erk war auesserst gluecklich. ๐Ÿ˜‰ Ausserdem goennten wir uns mal wieder ein Bierchen. Da auf Langkawi alles steuerfrei ist, ist es dort sehr viel billiger als auf dem Festland.

An dem folgenden Tag ueberredete Erk Christin, einen Jetski zu leihen. Fuer nur 30 Euro bekamen wir eine echte Hoellenmaschine mit 115 PS fuer eine halbe Stunde (Seadoo GTS 130). Christin krallte sich die ganze Zeit ueber an Erk fest und auch ihre Stimme wurde ordentlich beansprucht, da sie sehr viel schrie. Erk hatte seinen Spass, aber auch ordentlich Respekt. Nur einmal gab er fuer etwa 10 Sekunden Vollgas. Wieder an Land zitterte Christin am ganzen Koerper… aber seht selbst:

Auch am naechsten Tag holten wir uns ein motorisiertes Gefaehrt. Diesmal ein Demak DMX 150 Motorrad fuer 17 Euro fuer 24 Stunden. Obwohl nicht mehr viel Benzin im Tank war, liess uns die Frau vom Verleih losfahren. Wir dachten es sei o.k., da die naechste Tanke schon nicht so weit sein wuerde. Falsch gedacht. ๐Ÿ˜‰ Wir blieben nach etwa 2 Kilometern mit leerem Tank stehen, die Tanke noch meilenweit entfernt und das Reservetankventil funktionierte nicht. Belustigt von der Situation liefen wir zurueck zum Motorradverleih. Leider hatte die Frau kein Benzin im Laden und fuhr uns stattdessen zur Tankstelle, die tatsaechlich noch etwa 4 Kilometer entfernt war. Mit einer Trinkflasche voll Bezin setzte sie uns wieder an unserem Motorrad ab. Nun konnte die Fahrt endlich losgehen! ๐Ÿ™‚

Wir fuhren auf den hoechsten Berg von Langkawi, den Gunung Raya. Die Strecke war sehr schoen kurvig und es war kaum Verkehr, da die Strasse in einer Sackgasse endete. Immer wieder liefen uns Affen ueber die Strasse, was fuer uns immer noch etwas befremdlich ist.

Ausserdem besuchten wir die Seven wells, also eigentlich ein Wasserfall der sich in vielen kleinen Pools sammelt. Da der Weg sehr steil und anstrengend war, war es eine Wohltat, seine Fuesse danach in die kalten Pools zu halten. Da gerade der Norden Malaysias sehr muslimisch gepreagt ist, ist es gerade als Frau immer komisch, sich im Bikini zu zeigen. Christin machte dies eigentlich nur, wenn sie auch andere Frauen im Bikini sah. Ansonsten faellt man wohl auch eher negativ auf, auch wenn niemand etwas sagen wuerde.

Auf unserer Tour sahen wir auch viele Wasserbueffel, die vor allem in Reisfeldern grasten. Abends setzten wir uns an den Strand, wo wir absolut verrueckte Parasailer beobachten konnten. Verrueckt waren genauer gesagt nur die Mitarbeiter dieser Touristenattraktion, denn waehrend der zahlende Tourist sicher im Sicherungsgeschir hing, hielt sich der mitfliegende Mitarbeiter einfach nur fest… auch noch in 10 Metern Hoehe, bis er sich dann endlich mal hochzog und wenigstens so halb in sein Sicherungsgeschirr setzte. Auch die Landungen waren sehr spektakulaer. Hier ein Video, damit ihr es selbst sehen koennt:

Einen Tag machten wir eine Inselhopping-Tour. Diese mussten wir einen Tag verschieben, da es an dem eigentlichen Termin den ganzen Tag in Massen geregnet hatte. Wir besuchten waehrend der vierstuendigen Tour insgesamt drei Inseln und wurden mit einem kleinen Boot herumkutschiert.

Die erste Insel hiess Insel der schwangeren Jungfrau, weil es dort eine Huegelformation gibt, die wie eine liegende, schwangere Frau aussieht. Die Jungfrau erklaert das allerdings nicht… Wir badeten dort in einem See mit ungefaehr 60 anderen Touristen, die ebenfalls alle mit kleinen Booten hergekommen waren. Ganz schoene Massenabfertigung, aber trotzdem schoen. ๐Ÿ™‚

Die zweite Insel betraten wir nicht, aber dafuer konnten wir viele verschiedene Adler vom Boot aus beobachten. Leider fuetterten alle Bootsfuehrer (und es waren sehr viele) die Adler mit Huehnchenfleisch, was wir nicht so gut fanden, da es nicht gut sein kann, wenn wilde Tiere wie Haustiere gefuettert werden.

Zum Schluss besuchten wir noch eine Insel mit einem schoenen Strand, allerdings war auch dieser sehr ueberfuellt.

Um flexibler zu sein, mieteten wir uns nochmals einen Motorroller fuer einen Tag. Gleich zu Beginn fuhren wir auf einen Parkplatzt, damit Christin ihre Fahrfaehigkeiten weiter verbessern konnte. Diesmal war alles ganz einfach, da es ein Roller mit Automatik war. Dementsprechend gut fuhr Christin auch, sogar Rechtskurven. ๐Ÿ˜‰ Leider fuhr Erk sich kurz danach einen Nagel in den Reifen, sodass wir zurueck zum Verleih fahren mussten. Die Mitarbeiter waren sehr unfreundlich und wir mussten auch nach hartnaeckiger Diskussion 15 MYR (3,75 Euro) fuer die Reparatur des Reifens bezahlen. Naja, wir bekamen einen neuen Roller und fuhren damit noch zu einem Strand am anderen Ende der Insel und zum Reismuseum.

Wir hatten eine schoene, entspannte Zeit auf Langkawi mit gutem Essen, billigem Alkohol und vielen neuen „Gefaehrten“. ๐Ÿ™‚

 

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One Response to Langkawi, Malaysia (mit Bildergalerie)

  1. Roland says:

    Alter, ist der Typ am Fallschirm wahnsinnig? Krass!

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