Australien: die erste Woche in Sydney (mit Bildergalerie)

Hallo Leute!

Am 9. Maerz sind wir nach Australien geflogen, genauer gesagt nach Sydney. Zunaechst hatten wir uns drei Naechte im Kangaroo Bakpak im Stadtteil Surry Hills eingemietet. Das Hostel war nicht so der Hammer: die Hochbetten haben gequietscht und waren total wackelig, die Zimmer, Baeder und Kueche waren auch wirklich dreckig (sogar Erk fand das). Dafuer gab es Fruehstueck umsonst.

Unser Plan war, uns Sydney anzusehen, uns um einige Sachen wie Steuernummern und Konto zu kuemmern, und uns eventuell ein Auto zu kaufen. Sydney ist wirklich eine coole Stadt. Es gibt eine huebsche Innenstadt, den schoenen Hafen, einige Straende in der Naehe und viele, ganz verschiedene Stadtteile. Vor allem der Hafen mit der Harbour Bridge, dem Opernhaus und Darling Harbour sind sehenswert. Wir haben uns direkt mal eine guenstige Faehre nach Manly genommen, damit wir das Ganze auch mal vom Wasser aus sehen. Dort verbrachten wir auch einen schoenen Tag am Strand, an dem sehr viele Surfer unterwegs waren. Und das Beste: es gibt dort einen ALDI. Und nicht nur dort, sondern ueberall in Australiensien. Wir alten Sparfuechse haben uns natuerlich tierisch gefreut!

In den Parks und im Botanischen Garten fliegen Unmengen von Riesen-Fledermaeusen und Kakadus herum. Kakadus sind laut, mussten wir feststellen. In Chinatown gingen wir einmal richtig guenstig und gut essen. An das Krokodil-Gericht haben wir uns aber noch nicht herangetraut. Ansonsten gibt es noch die giftige Trichternetzspinne. Wir haben uns vorher genau eingepraegt, wie sie aussieht, damit wir entsprechende Massnahmen ergreifen koennen, wenn wir eine sehen (sprich: wegrennen ;-)).

Nach den drei im Voraus bezahlten Naechten im Kangaroo zogen wir dann in das Elephant Backpacker um, das im Stadtteil Woolloomooloo liegt. Das heisst wirklich so und wir wissen nicht, ob es noch ein anderes Wort mit acht Os gibt. Im Elephant selber zogen wir auch ein paar Mal um und wurden vom bezahlten 6-Bett-Zimmer in ein Doppel- und auch ein Dreierzimmer upgegradet. Fuer die Wochenendnaechte, an denen St. Patrick’s Day gefeiert wurde, zogen wir in weiser Voraussicht wieder in ein Doppelzimmer. Das Hostel war aber deutlich besser und wir fuehlten uns wieder wohl.

An den Abenden sassen wir eigentlich die ganze Zeit am Computer und haben uns nach Jobs umgesehen. Zunaechst konzentrierten wir uns auf qualifizierte Jobs fuer Erk, also Logistik und IT. Anders als in Deutschland werden hier sehr viele dieser Jobs als Beratervertraege statt Angestelltenverhaeltnis angeboten, auch fuer kurze Einsatzzeiten, was uns gelegen kam. Jedoch merkten wir bald, dass man fuer solche Jobs doch etwas mehr Vorlauf braucht. Spaeter haben wir uns dann auch fuer andere Jobs (z.B. Pizzafahrer) beworben. Einige der Bewerbungen laufen auch jetzt noch.

Da es uns mit der Zeit immer schlechter ging, weil wir keinen Job fanden und horrende Summen fuer die Hostels bezahlen mussten, wollten wir schliesslich, nach immerhin 9 Tagen, aus Sydney raus. Die Geschichte, wie wir an unser Auto kamen, habt ihr ja bestimmt schon gelesen… Mit dem ging es dann Richtung Sueden die Ostkueste entlang und wir fanden sogar einen Job! 😀 Doch darueber berichten wir Euch spaeter…

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